[ Rom - Piazza Navona]

Vortragsveranstaltungen der DIK Hannover

Vorträge und Veranstaltungsreihen zu Kultur, Archäologie, Politik, Geschichte und mehr
Informationen zu den Veranstaltungsorten finden Sie hier.

Das Programmheft der DIK Hannover erscheint zweimal jährlich, gewöhnlich im Januar und August.

Vortrag von Herr Prof. Klaus Kowalski
Mittwoch, 22.11.2017, 19:00 Uhr

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
, Theodor-Lessing-Saal
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

Krankheitsbedingt wird der Lichtbildervortrag von Dr. Alexander Mlasowsky "Der Römer in uns - Die Gegenwart von der Anktike aus gesehen" ersetzt durch den Vortrag von Herrn Prof. Klaus Kowalski:

Gärten Mittelitaliens - von Bomarzo bis zu Tarotgärten
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 24.11.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, Raum F018
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Anna Bracco: ALLA SCOPERTA DELLA CAMPANIA
La Campania è terra di cultura millenaria, storia e archeologia. La terra del sole e del folclore e di una tradizione culinaria senza eguali, il tutto arricchito da paesaggi meravigliosi come la Costiera Amalftana ed il Vesuvio. I suoi siti archeologici unici al mondo come Pompei ed Ercolano e naturalmente il suo capoluogo, Napoli, ne fanno una terra tutta da scoprire.

Anna Bracco stammt aus Kampanien. Sie hat über zehn Jahre als Dozentin in England gearbeitet. Heute unterrichtet sie in einer bilingualen Schule in Hannover.
Kochseminar mit Barbara Vaccari Codutti M.A.
Samstag, 25.11.2017, 11-16 Uhr

Ev. Familienbildungsstätte
(Lehrküche)
Archivstr. 3, 30169 Hannover

Anmeldung erbeten (Details s.u.).

I SAPORI DELLA VIA EMILIA – KULINARISCHE REISE IN DER EMILIA-R OMAGNA
Die Via Aemilia war einer der wichtigsten altrömischen Straßen. Sie führte vom heutigen Rimini nach Placentia, dem aktuellen Piacenza. Zwischen der Adriaküste und den Apenninen verlaufend verband die Via Aemilia Städte wie Cesena, Faenza, Bologna, Modena, Reggio und Parma, die alle auf eine altehrwürdige gastronomische Tradition schauen können – man denke an den Parmigiano-Reggiano, den Parmaschinken, die Mortadella aus Bologna oder den Aceto Balsamico aus Modena.
Im Seminar soll diese Straße kulinarisch nachgezeichnet werden. Einige einschlägige Spezialitäten werden zubereitet: Piadina romagnola und Cascione con Spinaci e Salsiccia (Rimini, Cesena, Bertinoro); der typische Kuchen aus Faenza, die Faentina; Mousse di Mortadella mit dem Knusperbrot Streghette (Bologna); Risotto al Parmigiano e Balsamico (Modena); Erbazzone (Gemüsetorte aus Reggio Emilia); Parmaschinken (Parma) zu den Piadine; Scarpette di Sant’Ilario (Kekse in Schuhform) sowie Pattona bzw. Castagnaccio aus Piacenza.

Kostenbeitrag: 25,- Euro (alles inklusive)
Anmeldung erbeten bei italienisch(at)dik-hannover.de

Barbara Vaccari Codutti kommt aus Bologna und ist Archäologin und Museumspädagogin. Sie arbeitet seit einigen Jahren mit dem Kestner-Museum zusammen und ist eine unserer Sprachlehrerinnen. Sie kocht gern und wird bei der DIK auch Kochkurse anbieten.
Vortrag von Prof. Dr. Brigide Schwarz, Berlin
Samstag, 02.12.2017, 16:00 Uhr

Theatermuseum im Schauspielhaus

Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Das Theatermuseum ist über die Haltestelle „Schauspielhaus / Thielenplatz“ der Buslinien 100, 121, 128, 134 und 200 direkt zu erreichen. In kurzer Distanz liegen auch die Stadtbahn-Haltestellen "Aegidientorplatz“ und "Kröpcke“.

ALLE WEGE FÜHREN ÜBER ROM: KARRIEREN VON KLERIKERN AUS HANNOVER IM SPÄTMITTELALTER
Die Recherchen einer Mittelalterhistorikerin im Vatikanischen Archiv kann Überraschendes zutage fördern: nicht nur über jene, die an der Kurie in Rom arbeiteten, sondern auch über Besucher aus fernen Orten – Hannover etwa. So machten ca. 13 Kleriker aus Hannover zwischen 1410 und 1460 eine bemerkenswerte Karriere.
Drei von ihnen gelangten auf die Bischofsthrone von Lübeck, Dorpat und Ösel, andere in Führungsämter an Domkirchen (insgesamt 5). Weniger brillant waren die Karrieren derjenigen, die in der Region blieben (8).
Dieser unerwartete Aufstieg einer so ansehnlichen Zahl von Bürgersöhnen aus einer mittelgroßen Landstadt, die Hannover damals war, in Kirchen, an denen der Adel oder das Patriziat dominierten, erklärt sich teilweise aus einer besonderen Konstellation (dem Großen Schisma 1378–1417), zum anderen aus Chancen, die sich auftaten, weil plötzlich eine Gruppe von Landsleuten an der Kurie in Rom Posten erreichten, die ihnen früher erschlossen gewesen wären. Mit Hilfe dieser Kurialen stiegen nun Hannoveraner in immer wichtigere Positionen auf. Diese Seilschaften nutzten souverän die Gelegenheiten des Pfründenmarktes an der Kurie, um mit Hilfe päpstlicher Gunstbezeugungen ihren Besitz an Pfründen zu mehren und den ihrer „Freunde“ und Klienten. Dazu bildeten sie ein Netzwerk aus Vertrauten aus der Studienzeit in Italien, aus gemeinsamem Dienst an der Kurie, aus Verwandten und Freunden in der Heimat.

Brigide Schwarz Nach ihrer Habilitation in Berlin im Jahr 1978 lehrte Prof. Dr. Brigide Schwarz bis 1998 am Historischen Seminar der Universität Hannover. 1988 bis 1992 war sie für Forschungen am Repertorium Germanicum an das Deutsche Historische Institut in Rom abgeordnet. Mai 2013 wurde ihr im Palazzo Borghese der Premio Daria Borghese vom Gruppo dei Romanisti, einer seit 1929 bestehenden Vereinigung, verliehen.

Bild: Bischofsburg Kuressaare (Arensburg), Saaremaa, Estland (Quelle: Wikipedia)
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 08.12.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, Raum F018
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Chiara Rossi: ALLA SCOPERTA DELLA LOMBARDIA
Perché tedeschi e lombardi sono parenti stretti? Perché la cotoletta alla milanese è da secoli in disputa con la Wienerschnitzel? Perché il carnevale a Milano inizia quando nelle altre città è già concluso?
Questi e altri i segreti che vi svelerò in una passeggiata alla scoperta della Lombardia, una regione dove ogni passione e interesse trovano stimoli e risposte. Dal glamour delle passerelle milanesi alle meraviglie artistiche dei ben 9 siti UNESCO, dal fascino della tradizione teatrale alla frenesia dell’industria forente. Il tutto incorniciato da una natura generosa fatta di contrasti e di colori: montagne impervie, vaste pianure, splendidi laghi e città ricche di storia. E là dove si impone una sosta, il piacere di assaporare i piatti della tradizione lombarda bagnati da prelibati vini, come il Franciacorta.

Chiara Rossi stammt aus der Lombardei, hat Germanistik, Anglistik und Tourismus-Management an der Università Cattolica in Mailand studiert und lebt seit 11 Jahren in Deutschland
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 15.12.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, Raum F018
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Flavio Venturelli: ALLA SCOPERTA DELLE MARCHE
„Le Marche“ sono l’unica regione d’Italia il cui nome si declina al plurale. Non è un caso, perché il susseguirsi delle sue valli costituisce da sempre un territorio di confne sia fisico sia immateriale tra Nord e Sud della Penisola, tra Appennino e Mare Adriatico. In questo viaggio
andiamo alla scoperta della storia e delle storie legate alle infnite variazioni di quel paesaggio nella cui contemplazione Giacomo Leopardi amava immergersi fno a scrivere i famosi versi „e il naufragar m’è dolce in questo mare“.

Dott. Flavio Venturelli hat Architektur und Bauingenieurwesen an der Universität Ancona studiert. Nach seinem Master in Landschaftsarchitektur promoviert er nun an der Leibniz Universität Hannover zum Thema „Mythisierung der Gefallenen als Landschaftsentwurf: Guido Cirilli und die Denkmalkultur des Ersten Weltkriegs in Italien. 1919 – 1929“.