Deutsche Künstler sehen Italien

Deutsche Künstler sehen Italien VI

Dr. Rainer Grimm

Liebe Italien- und Kunstfreundinnen und -freunde,


im letzten Brief ging es mit Asmus Jacob Carstens und Joseph Anton Koch um zwei Künstler, die beide dem Klassizismus nahestanden, aber jeweils ganz unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt haben. Verkürzt kann man sagen, dass Carstens die klassische Mythologie in die Gegenwart überführte, während Koch mit seinen ‚heroischen Landschaften‘ eine Vergangenheit heraufbeschwor, in der die Menschen noch im Naturzustand lebten.
Heute geht es um einen anderen, Landschafter‘, das war die Bezeichnung, die sich die Landschaftsmaler selbst gaben. Neben Koch ist Johann Christian Reinhart der bedeutendste und bekannteste (im letzten Brief habe ich am Schluss eine Karikatur abgedruckt, auf der er zu sehen war).

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Deutsche Künstler sehen Italien V

Dr. Rainer Grimm

Im letzten Brief habe ich mit Philipp Hackert einen Künstler vorgestellt, der – zumindest in seinen Staffagefiguren – eine arkadische Idylle gemalt hat. Für ihn war es also sicher notwendig, nach Italien zu gehen, um sich vor Ort in eine vergangene Zeit versetzen zu können.
Angelika Kauffmann war als Portraitmalerin dagegen eine Künstlerin, die auch an anderen Orten hätte leben können und – wie man an ihrem langen Aufenthalt in London sehen kann – auch gelebt hat. Zeitbedingt war sie sicher klassizistisch orientiert – ihr ‚Selbstportrait am Scheideweg zwischen Musik und Malerei‘ zeigt das ganz deutlich, aber ich denke, dass für sie im allgemeinen doch die Portraitähnlichkeit im Vordergrund stand.
Heute geht es zunächst mit Asmus Jacob Carstens (1754 – 1796) um einen Künstler, der eine ganz eigenwillige Auffassung von ‚Klassizismus‘ vertreten hat.

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Deutsche Künstler sehen Italien IV

Dr. Rainer Grimm

Im letzten Brief ging es vor allem um Anton Raphael Mengs, der sicher einer der ersten gewesen ist, die eine Kunst im klassizistischen Sinn betrieben haben. Für diesen Brief habe ich mir  eine Künstlerin  und einen Künstler ausgesucht, die zwar beide überwiegend klassizistisch orientiert waren, die aber dennoch in ihrer Arbeit ganz unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt haben.

Die beiden sind Angelika Kauffmann (1741 – 1807) und Philipp Hackert (1737 – 1807).

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Deutsche Künstler sehen Italien III

Dr. Rainer Grimm

Liebe Italienfreundinnen und –freunde,

Nach Winckelmann und Goethe, die ja ‚nur‘ die Kunst einer ganzen Generation von Malern beeinflusst hatten, komme ich nun wieder zu den ‚richtigen‘ bildenden Künstlern. Im vorletzten Brief hatte ich ja schon Anton Raphael Mengs erwähnt – von ihm stammte das Portrait von Winckelmann. Da er einer der ersten ist, die im Sinne Winckelmanns gemalt haben, soll er hier auch als nächster an die Reihe kommen.

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Deutsche Künstler sehen Italien II

Dr. Rainer Grimm

Liebe Italienfreundinnen und –freunde….

…..im letzten Brief ging es ja um Dürer – er steht exemplarisch dafür, warum Künstler im 16. Jahrhundert nach Italien reisten. Sie wollten für ihre Arbeit zuhause interessante Motive suchen und gleichzeitig schauen, wie die wichtigsten Künstler in Italien arbeiteten.

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Deutsche Künstler sehen Italien

Dr. Rainer Grimm

Liebe Italienfreundinnen und freunde,

dies ist der erste Brief einer Reihe, in der ich Künstler (und mit Angelika Kauffmann leider nur eine Künstlerin) vorstellen werde, die zumindest eine Zeit in Italien gelebt und gearbeitet haben. Dazu kommen allerdingst noch zwei Herren, die als bildende Künstler nicht so bedeutend sind – aber da sie viele Künstler beeinflusst haben und auch sonst  wichtig gewesen sind, werden sie hier etwas ausführlicher gewürdigt werden. Mit dieser Fortsetzungsreihe möchte wir mit Ihnen und euch den Kontakt aufrechterhalten, der durch die Corona bedingten Regelungen doch arg eingeschränkt ist. So wird es also zu Beginn jeden Monats immer einen neuen Brief geben, in dem bekanntere und auch eher unbekanntere Kunst vorgestellt wird.

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