Kunsträtsel 44 – Auflösung

Beim letzten Mal habe ich nach einem zeitgenössischen Künstler gesucht. Es handelt sich um Michelangelo Pistoletto, er ist 1933 in Biella, einer kleinen Stadt im Piemont geboren. Sein Vater hatte eine Restaurationswerkstatt in Turin, bei ihm lernte und arbeitete er von 1947 bis 1953. Es ist anzunehmen, dass er dabei eine gute Ausbildung bekam, die ihm bei seiner späteren künstlerischen Arbeit nützlich war.
Ich habe eine seiner Arbeiten zum ersten Mal im Sprengel Museum Hannover gesehen.
Das war in der Tat ein Spiegelobjekt. Es ist schon lange her, dass es ausgestellt war,
Wenn ich mich richtig erinnere handelte es sich um einen Metallspiegel mit einer darauf gemalten (?) Figur. Schaute man sich das Objekt aus der Nähe an, wurde man selbst Teil des Kunstwerks und trat gewissermaßen in Beziehung zu dem dargestellten Menschen.
Dass der Künstler auch zeitweise zur Arte Povera Bewegung gehörte, dass er eine ‚Città dell Arte‘ gegründet hat, mehrere Bücher zur Kunst veröffentlichte und dazu auch noch als Skilehrer gearbeitet hat – all das weiß ich auch erst, seitdem ich mich für das letzte Rätsel intensiver mit dem Künstler beschäftigt habe. Und genau so war es mit dem gesuchten Kunstwerk, dem ‚Mahnmal für die ermordeten Juden‘ in Hannover.
Es steht ganz zentral neben dem Opernhaus – ich habe es gewiss schon sehr oft gesehen – aber ich muss gestehen, dass ich es nicht mit Pistoletto in Verbindung gebracht habe. Viele, die beim letzten Rätsel mitgemacht haben, haben mir geschrieben, dass auch sie nicht gewusst haben, wer der Künstler ist, der es geschaffen hat. Nun, so haben wir alle wieder etwas gelernt.

Gewonnen hat dieses Mal die Nummer 38 – und da steht Helga Steinkamp. Herzlichen Glückwunsch…..bitte setz dich mit mir in Verbindung, damit ich dir die Zeichnung geben kann.